Lothar Seiwert
Das Bumerang Prinzip
GU

Rezension

Handelsblatt, Weekend, Life & Style vom 4.3.2005
"Lothar Seiwert, Experte für Zeitmanagement und Autor des Buches "Das Bumerang-Prinzip: Mehr Zeit fürs Glück" schwärmt vom Erleben der "Entschleunigung" beim führerscheinfreien Schippern auf europäischen Binnengewässern. Er beschreibt es als "Uhrlaub" - Urlaub von der Uhr. Das ist empfehlenswert besonders für Menchen, deren Alltag vom Terminkalender zerstückelt wird."
Inge Hufschlag, Zum Schuhkauf schippern: Eine Reise auf dem Hausboot bringt eine ganz neue Erfahrung: "Entschleunigung" und "Uhrlaub" sind die Stichwörter

TOP-Magazin, Nr. 2/2005, S. 88 - Rezension "Mehr Zeit fürs Glück"
"Wieviel Zeit nehmen SIE sich eigentlich zum Glücklichsein? - Eine ungewöhnliche Frage, die - wenn man sie ernst nimmt - erstaunlich viele weitere Fragen aufwirft. Mehr über die Lebenskunst zwischen Muss und Muße verät Ihnen Prof. Dr. Lothar Seiwert in seinem Buch MEHR ZEIT FÜRS GLÜCK. Er schrieb bereits zahlreiche Bestseller zum Thema Zeit- und Lebensmanagement. Capital nannte ihn den führenden Zeitexperten in Deutschland, die BUNTE bezeichnet ihn als den "Guru der Zeitlosen" - ja, und auch ich finde ihn einfach großartig! In der Tat hat Prof. Seiwert viel zu sagen, wenn es um den kostbaren Umgang mit der unwiederbringlihen Zeit geht, die uns manchmal unter den Händen zerfließt. Das Adrenalin-Zeitalter oder das Bumerang-Prinzip sind nur einige von vielen spannenden Kapiteln in diesem Werk, das jeder gelesen haben sollte, der dem Wettlauf mit der Zeit im hektischen Alltag ein Schnippchen schlagen möchte. Denn, um es mit den Worten des römischen Alltags-Philosophen Seneca zu sagen: "Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel, die wir nicht nutzen." Das sind Sätze, die sich auch zu fortgeschrittener Stunde noch in mein Denken einbrennen - wenn es nur nicht so schwer wäre, solche Weisheiten im Alltag umzusetzen ..."

Buchbesprechung 'Mehr Zeit fürs Glück' von Prof. Dr. Walter Simon
"Der Büchermarkt wird mit 'Erfolgsversprechungsliteratur' vom Genre 'Alles ist möglich', Der Weg zum Reichtum' oder die 'Geheimnisse des Erfolges' überschwemmt. Der erfolglose Erfolgsuchende hat die Wahl der Qual. Die meisten dieser Bücher entlarven sich schon nach den ersten Seiten als leere Versprechen oder Plattitüden und verschwinden auf Nimmerwiedersehen im Bücherschrank.
Darum gehen Rezensenten mit äußerster Vorsicht an die Besprechung dieser Art von Sachbüchern oder fassen sie gar mit der Feuerzange an. Sie wissen, wie bei der Goldförderung muss man eine Tonne Erz fördern, um ein Gramm Gold zu gewinnen. Nach einem Schürfversuch, der sich über 20 laufende Meter Bücherregale bei Hugendubel und 35 Messeständen auf der Frankfurter Buchmesse erstreckte fand der Rezensent dieses Gramm Gold in dem Buch 'Mehr Zeit fürs Glück' von Lothar J. Seiwert.
Auf 240 Seiten wird ein Werkzeugkasten ausgebreitet, in dem sich alle Tools befinden, die zum 'do it yourself' erfolgreicher Berufs- und Lebensgestaltung nötig sind, einschließlich ausführlicher 'Bedienungsanleitung'. Es sind Werkzeuge für die Zeitnutzung, die psychische Körperpflege, die Sinnfindung, den Kräftespendenden Müßiggang, die Kreativität u.v.m. Wie bei einem Bumerang kommt die investierte Zeit und Energie als Nutzen in vielen denkbaren Formen zurück, wobei das Wort Glück für einen selbst zu bestimmenden Gleichgewichtszustand steht. Insofern löst das Bumerang-Prinzip, so der Untertitel des Buches, die Idee der Ganzheitlichkeit ein. Die einzelnen Themen könnten zwar für sich allein stehen, aber sie sind zugleich Teile eines Puzzles, das erst in seiner Ganzheit Wirkung entfaltet. Mehr Zeit fürs Glück kann zum Glücksfall werden, wobei die Kunst darin besteht die Chance zum Glück zu erkennen und zu nutzen.
Wer den Autor länger kennt, ist Zeuge seiner Transformation zur methodischen Ganzheitlichkeit. Während frühere Veröffentlichungen überwiegend Einzelthemen wie Zeitmanagement oder Persönlichkeitsentwicklung behandelten, bezeugen neuere Veröffentlichungen, z.B. 'Gehe langsam, wenn Du es eilig hast', einen systemischen Denkansatz. Seiwert erklärt nicht mehr nur ein Werkzeug, sondern das kombinierte Zusammenwirken vieler Instrumente für die 'Work-life-Balance', die Reduktion von Alltagskomplexität oder die Bewältigung von Zeitnot und Stress.
Die Form muss zum Inhalt passen. Diese Synthese sind Autor und Grafiker gelungen. Letzterem gebührt ebenso viel Anerkennung wie dem Autor. Das Buch macht Appetit zum Lesen."
Prof. Dr. Walter Simon
Business Training University, Bad Nauheim, Institut für Personalwirtschaft (IPW), http://www.ipw-drsimon.com/



Letzte Aktualisierung: 11.08.2005
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